{"id":218,"date":"2023-10-26T09:26:34","date_gmt":"2023-10-26T09:26:34","guid":{"rendered":"http:\/\/fremd-sehen.de\/?p=218"},"modified":"2023-10-26T09:26:34","modified_gmt":"2023-10-26T09:26:34","slug":"maisha-ni-vile-so-ist-das-leben-oder-einfach-ganz-viel-auf-einmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=218","title":{"rendered":"Maisha ni vile \u2013 so ist das Leben, oder einfach ganz viel auf einmal &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich komme gar nicht hinterher, all das was ich erlebe irgendwie aufzuschreiben und zu dokumentieren, es ist so viel in so kurzer Zeit. Begegnungen, Erlebnisse, Reflektionen, so viel was ist sehe und in mich aufnehme, so viel was ich selbst w\u00fcnsche, was dann wieder entt\u00e4uscht wird oder einfach vom Leben \u00fcber den Haufen geworfen, und in allem der Versuch, offen zu bleiben f\u00fcr das, was das Leben mir serviert und als Aufgabe gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur ein paar Stichworte, was allein in den letzten 3 Tagen los war:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein Besuch zum Tee am Samstagnachmittag \u2013 Giveness, die \u201eGebung\u201cn oder vielleicht \u201eGabe\u201c ein sch\u00f6ner Name f\u00fcr die quirlige moderne junge Frau, mit ihren 32 Jahren und ihren Tr\u00e4umen, irgendwann mal in Uzunguni, im Land der Wei\u00dfnasen, gern in Deutschland zu arbeiten. Sie hat viele europ\u00e4ische Freunde und sucht nach einem unabh\u00e4ngigen Leben als Frau, m\u00f6chte die Welt entdecken und \u00fcber sich hinauswachsen. Keine Ahnung, ob sie damit bereit ist, wirklich in Europa klar zu kommen, wo die ostafrikanische Community klein ist und man erstmal warm werden muss mit unserer europ\u00e4ischen Mentalit\u00e4t. Denn die Europ\u00e4er, die sich nach Afrika aufmachen, sind ja kein Ma\u00dfstab. Es gibt ja jede Menge Fremdenangst und Ber\u00fchrungs\u00e4ngste, gerade in Deutschland. Vor allem da, wo man Fremde vor allem als Bedrohung sieht, eigentlich kaum Ber\u00fchrungspunkte hat ( wie denn auch, wenn man so Angst davor hat) und nicht als Menschen erlebt, die manches vielleicht anders machen, aber genauso viel wert sind und genauso lachen und weinen wie man selbst. Nach unserem ersten Kontakt treffen wir uns am Samstag tats\u00e4chlich zum Tee auf meiner Terrasse und kommen in ein durchaus intensives Gespr\u00e4ch. Ich frage sie, ob sie schon mal da war und bitte sie, &nbsp;sich das mit Europa gut zu \u00fcberlegen und einen guten, sicheren Rahmen zu suchen, um dort zu leben, vielleicht zu studieren oder auch eine Weile zu arbeiten. Zum Beispiel \u00fcber die VEM (<a href=\"http:\/\/www.vemission.org\">www.vemission.org<\/a>), weil dort interkulturell erfahrene Menschen arbeiten, es Stipendienprogramme gibt und auch immer wieder Jobs in der kontinent\u00fcberspannenden Gemeinschaft von Kirchen in 3 Erdteilen. Ich f\u00e4nde es traurig, wenn sie in Deutschland oder Europa allgemein unsch\u00f6ne Erfahrungen mit den Vorurteilen und Alltagsrassismen der Menschen machen muss, ohne dass das irgendwie gut begleitet geschieht. Denn das ist ja ein Hauptunterschied. Auch die Afrikaner haben jede Menge Vorurteile und Einsch\u00e4tzungen \u00fcber die Wazungu. Aber die sind meistens eher so, dass sie uns viel zu viel zutrauen und sich selbst dabei abwerten. Diese Vorurteile sind auch nicht leicht auszuhalten, weil sie immer wieder fordern, wie gestern die Frauen im Bus, die direkt meinten, ich solle ihnen Geld geben, weil immer erwartet wird, dass Wei\u00dfe davon im \u00dcberfluss haben. Haben wir ja auch im Vergleich, aber die Menschen k\u00f6nnen sich halt auch das Leben in unserem Kontext \u00fcberhaupt nicht vorstellen\u2026 Die Vorurteile Wei\u00df gegen\u00fcber Schwarz sind demgegen\u00fcber bei den meisten Menschen von Mi\u00dftrauen und Abwertung gepr\u00e4gt. (oder von folkloristischen Generalisierungen, klar k\u00f6nnen alle Afrikaner singen und trommeln \ud83d\ude09)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"573\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883.jpg?resize=573%2C1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-221\" style=\"aspect-ratio:2\/3;object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?resize=573%2C1024&amp;ssl=1 573w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?resize=168%2C300&amp;ssl=1 168w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?resize=768%2C1371&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?resize=860%2C1536&amp;ssl=1 860w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?resize=1147%2C2048&amp;ssl=1 1147w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698043107883-scaled.jpg?w=1434&amp;ssl=1 1434w\" sizes=\"(max-width: 573px) 100vw, 573px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch hier klingelt das Smartphone mal in den Besuch rein. Giveness auf meiner Terrasse<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein doppelter Gottesdienstbesuch, diesmal tats\u00e4chlich p\u00fcnktlich um 7 hier im Zentrum und um 10 im Unigottesdienst auf dem Campus. Total unterschiedlich in der Energie und allein in der Dauer (2 \u00bd Stunden mit anschlie\u00dfender H\u00fchner- und Bananenversteigerung hier und 1 Stunde 20 auf dem Campus, nicht voll,&nbsp; leise mit einer einzelnen Trompete als Begleitung, es ist eben noch nicht Semester) Die Predigten auch ganz unterschiedlich; theaterreifes Rumkrawallen, \u00fcber 45min, die wieder ganz sch\u00f6n an die Ohren gingen, von einem Evangelisten, der haupts\u00e4chlich immer wieder klar machte, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist hier und auf dem Campus leise Lehre \u00fcber Moses und den brennenden Dornbusch, geboten von einer Uni-Professorin. Doch&nbsp; ich frage mich bei beiden, ob ich nur wegen der mangelnden Suahelikenntnisse das Evangelium darin nicht so recht erkenne oder ob es einfach schwierig war, es in beiden Arten zu finden.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ich frag mich, ob und was die Menschen hier in ihren \u00c4ngsten und Sehns\u00fcchten trifft, sie tr\u00f6stet und ermutigt f\u00fcr den n\u00e4chsten Moment ihres Lebens. Vielleicht bin ich aber auch nur von meiner eigenen Art, hoffentlich seelsorglich zu predigen, so eingenommen, dass ich das andere nicht wirklich w\u00fcrdigen kann\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"573\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847.jpg?resize=1024%2C573\" alt=\"\" class=\"wp-image-222\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?resize=1024%2C573&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?resize=300%2C168&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?resize=768%2C430&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?resize=1536%2C860&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?resize=2048%2C1147&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971847-scaled.jpg?w=2280 2280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">ok, das  bild ist von der Chorprobe, aber abends ist das Licht einfach sch\u00f6ner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;Ich schaue die Gottesdienstbesucher an und frag mich, erreicht das die Leute wirklich? Brauchen sie die gro\u00dfe Redundanz, weil sie sonst nicht verstehen, was die Leute Gottes ihnen sagen wollen? &nbsp;Brauchen sie die starken Impulse des Evangelisten, der wirklich gut in Kontakt mit seinen Zuh\u00f6renden ist, immer wieder Lacher und Zustimmung erntet, aber eigentlich immer wieder die gleichen S\u00e4tze in die K\u00f6pfe h\u00e4mmert (mit viel Lautsprecherverst\u00e4rkung) W\u00e4re meine Art zu predigen hier fehl am Platz? Oder traut diese Form der Homiletik den Menschen zu, dass sie ihre Antworten zwischen meinen Fragen und den kleinen Impulsen finden, die ich aus den Geschichten der Bibel und des Lebens einzuweben versuche\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ortspastor und Zentrumsdirektor hat mich jedenfalls vorgestellt bei der Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste und hat allen gesagt, dass ich Seelsorgerin bin, und dass sie sich gern am mich wenden k\u00f6nnen, wenn sie Counseling\/Seelsorge suchen. Ich habe die Frau von voriger Woche wieder gesehen, die die emotional aufgel\u00f6sten Jugendlichen getr\u00f6stet hat und ihr genau das gesagt. Sie hat sich gefreut, Mama Hosianna, wenn ich sie recht verstanden habe. Eine erste Seelsorgeanfrage kam jedenfalls schon, mal schauen, ob daraus dann auch ein Gespr\u00e4ch wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin direkt nach der H\u00fchnerversteigerung mit einem Pikipiki Motorradtaxi zum Campus zum zweiten Gottesdienst und bin sogar ein paar Minuten zu fr\u00fch da. Eine freundliche Frau teilt ihr Gesangbuch mit mir, bei einem Lied erkenne ich die Melodie und kann aus ganzem Herzen auch die fremden Worte mitsingen. Die einzelne Trompete des Dozenten f\u00fcr Musik tr\u00e4gt die singende Gemeinde. Ich bin gespannt, wie sich die Atmosph\u00e4re im Campusgottesdienst ver\u00e4ndert, wenn die Studis wieder da sind. Ich habe jetzt bei den Campusw\u00e4rtern schon einen \u201ekenne ich schon\u201c Bonus und darf mit dem Motorrad bis zur Kirche. Es ist immer wichtig, sich mit diesen Menschen zu verstehen, den Torw\u00e4chtern an Eingangstoren und vor Entscheidungstr\u00e4gerb\u00fcros. Dort sitzt ja ganz viel Macht dar\u00fcber, ob man weiter kommt oder eben nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" width=\"573\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638.jpg?resize=573%2C1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-220\" style=\"aspect-ratio:2\/3;object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?resize=573%2C1024&amp;ssl=1 573w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?resize=168%2C300&amp;ssl=1 168w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?resize=768%2C1371&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?resize=860%2C1536&amp;ssl=1 860w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?resize=1147%2C2048&amp;ssl=1 1147w, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697626975638-scaled.jpg?w=1434&amp;ssl=1 1434w\" sizes=\"(max-width: 573px) 100vw, 573px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zitronenbl\u00fcte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nach einer Pause am Sonntag Mittag bin ich nachmittags zu meinem ersten eigenst\u00e4ndigen Ausflug aufgebrochen und wollte in der Arumeru River Lodge (so anderthalb Kilometer von hier) an den Pool. An der Hauptstrasse lang in der prallen Sonne und dann irgendwann eine Dreckstrasse, die sich durch riesige B\u00e4ume windet. Und dann eine h\u00fcbsche Steinmauer und ein gro\u00dfes Tor, Dahinter wieder ein anderes Afrika. Hier n\u00e4chtigen Safari Touristen f\u00fcr ein oder zwei N\u00e4chte und 230$ die Nacht in h\u00fcbschen Bungalows in einem herrlichen Garten mit gro\u00dfen B\u00e4umen und Bambushorsten, einem schicken Restaurant und freilaufenden DikDik Antilopen und \u00c4ffchen. Auch das ein Aspekt. Tourismus, der sehr sch\u00f6ne Ruhe und Abgeschiedenheit f\u00fcr betuchte Europ\u00e4er schafft. Ein Afrika wie aus dem Bilderbuch, nur ohne die Menschen, die Ger\u00fcche und die F\u00fclle von Lebensgeschichten zwischen Tr\u00e4umen von Reichtum und nackten \u00dcberlebenskampf\u2026 &nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich frage nach, ob ich den Pool auch als Tagesbesucher nutzen kann. Prinzipiell ja, aber heute&nbsp; nicht, da er gerade gewartet wird. Hotelbesucher d\u00fcrfen allerdings rein. Vermutlich tut das Chlorzeug den wei\u00dfen Touristen nichts. \ud83d\ude0a<\/p>\n\n\n\n<p>Also setze ich mich auf die Terrasse, trinke ein Tonic, dass 5mal so viel kostet wie im Tanz Hands und freue mich an der Natur und sch\u00f6nen Umgebung. Am Nachbartisch sitzt ein afrikanisches P\u00e4rchen und trinkt frisch gepressten Saft. Vermutlich ein Ausflug in eine andere Vorstellung von Leben, oder eben ganz reiche Tansanier, die sich sowas problemlos leisten k\u00f6nnen. (also die 3 Dollar f\u00fcr den Saft, keine Ahnung ob auch die Zimmerpreise)<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Mini Antilope l\u00e4uft vorbei. Am Pool sitzt eine Familie mit Teenagern, vermutlich Franzosen. Leider kommen auch hier so gegen Sp\u00e4tnachmittag die Tags\u00fcberm\u00fccken. Ich bin sicher, ich hab schon eine Asiatische Tigerm\u00fccke oder zwei erschlagen, die gemeinerweise tags\u00fcber und durch die Klamotten stechen\u2026 ich entscheide mich also gegen ein eher teures Abendessen (Hauptgericht ca. 15 $) und f\u00fcr den R\u00fcckweg. Der Torw\u00e4chter zeigt mir auf Betreiben des Rezeptionsmitarbeiters (ach diese Torw\u00e4chter!) eine Abk\u00fcrzung zur\u00fcck, \u00fcber das Gel\u00e4nde der benachbarten Sekundarschule. Er begleitet mich ein St\u00fcck und weist mir den weiteren Weg, der sich an einem Fu\u00dfballplatz vorbei und dann durch das Schulgel\u00e4nde mit Internat schl\u00e4ngelt. Die Sch\u00fcler begr\u00fc\u00dfen mich meist ehrerbietungsvoll mit Shikamoo, ein Gru\u00df aus alter Zeit, der wohl noch aus Sklavenhalterzeiten stammt und \u00fcbersetzt soviel wie \u201eich umfasse Deine F\u00fc\u00dfe\u201c bedeutet, worauf man mit \u201eMarahaba\u201c antwortet, \u201enur ein halbes mal\u201c. Mir ist das immer unangenehm. Entweder ehren sie mich so, weil ich wei\u00df bin oder weil ich alt bin\u2026 Beides nicht so sch\u00f6n. Aber ich antworte entsprechend. Und als zwei junge M\u00e4dchen (vielleicht 14 oder 15) an mir vorbei gehen und mich fragen, ob ich ihnen ein klein wenig helfen k\u00f6nne (-die h\u00f6fliche Variante von \u201eHasse ma ne Maark\u201c) frage ich sie, ob sie das f\u00fcr eine gute Gewohnheit halten, einen wildfremden Menschen im Vorbeigehen anzubetteln\u2026 sie lachen verlegen und wir gehen unserer Wege.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Ferne wohnen Marabouv\u00f6gel auf einem Baum, auf einem anderen flattert und kreischt die Weberv\u00f6gelkolonie\u2026 ich erreiche die Strasse wieder und bin nach ein paar Minuten daheim.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Montag dann die Antwort auf die Frage, wie das wohl wird mit mir und der Uni. Ich bin inzwischen so innerlich eingestellt, dass ich st\u00e4rker die Freiheit sehe, die ich habe, wenn ich&nbsp; nur ein kurzzeitiger Gast bin, als wenn ich wirklich jeden Tag auf den Campus gehe. Und das gibt mir die Freiheit, auch der Dean gegen\u00fcber nicht zu sehr mich abh\u00e4ngig zu machen. Ich treffe sie, als sie f\u00fcr mich aus einem Meeting rausgeht, um mein Anliegen zu besprechen. Es wird klar, auch f\u00fcr 6-9 Wochen Besuch einiger Veranstaltungen w\u00fcrde die Uni Unmengen an B\u00fcrokratie verlangen. Kopien meiner Abschl\u00fcsse, einen Empfehlungsbrief meiner Kirche oder der VEM als Partnerorganisation\u2026 h\u00e4tte mir das irgend jemand vorher auf meine diversen Mails geantwortet, h\u00e4tte ich das alles besorgen k\u00f6nnen und wollen. Doch jetzt merke ich, dass ich auf diesen formalen Kram gar keinen Bock habe. Am ersten Tag des neuen Semesters tragen die Studis alle \u201esmarte\u201c Klamotten. Die Jurastudenten Anzughose und wei\u00dfes Hemd mit Schlips und teilweise Jackett, die Damen Bluse und Rock. Uniform statt buntes Leben. Auch die Theolog*innen sind alle eher schick. Ich f\u00fchle mich nicht so richtig wohl, und erst recht nicht, als w\u00fcrde ich hier reinpassen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Dean sagt mir aber auch, wenn ich in einzelnen Kursen von den Dozenten als Gast empfangen w\u00fcrde, k\u00f6nnte ich in diesen Kursen einmal oder zweimal zu Besuch sein. Und da es mir ja nicht um das Studium an sich geht, sondern mehr um die Begegnungen und Eindr\u00fccke, greife ich dankbar zu. Seit gestern gibt es auch einen Stundenplan f\u00fcr die Theologen, den ich letzte Woche so vergeblich auf der Website gesucht hat. Wir machen ab, dass ich mir bei der Dekanatssekret\u00e4rin (Mama Neema, wieder ein guter Kontakt) einen Stundenplan abhole und dann schaue, was zeitlich &nbsp;zu meinen Univeranstaltungen in Hamburg passt. Mrs Olotu fragt dann die Dozenten, ob und wann ich mal eine Stippvisite in diesem oder jenem Kurs machen darf. Ich bin damit sehr zufrieden. Ich kann in viele Bereiche hineinschnuppern, kriege Kontakte zu den Lehrenden und den Studies aller Jahre. Ich bin sicher, daraus werden sich spannende Gespr\u00e4che und Begegnungen ergeben. Und vielleicht auch Diskussionen, \u00fcber die Fragen, die mich wirklich interessieren, die mehr mit dem Leben als mit der Wissenschaft zu tun haben. Damit bleibt mir dann Zeit, auch in andere Bereiche hineinzuschnuppern. Es gibt wohl in Moshi ein Institut zur Seelsorgeausbildung. Vielleicht kann ich auch da mal einen Besuch machen. Mama Neema zeigt mir dankenswerterweise auch die Bibliothek und stellt mich der&nbsp; Bibliothekarin als werte Besucherin vor, der sie gern Zugang gew\u00e4hren soll (auch zu den PCs und dem WiFi, das bei Stromausfall per Generator weiter funktioniert\u2026. ) ich sag doch, ein Lob auf die Torw\u00e4chter und Sekret\u00e4r*innen dieser Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich komme gar nicht hinterher, all das was ich erlebe irgendwie aufzuschreiben und zu dokumentieren, es ist so viel in&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":225,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[54,53,39,51,74,40,75],"tags":[81,58,79,17,36,77,76,35,33,78,83,6,5],"class_list":["post-218","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ankommen","category-begegnungen","category-gottesdienst","category-modernes-leben","category-universitaet","category-urrc","category-vielschichtigkeit","tag-arumeruriverlodge","tag-begegnungen","tag-bewertungenundeinordnungen","tag-dankbarkeit","tag-erkundungen","tag-evangelium","tag-fuelleerleben","tag-gastsein","tag-gottesdienst","tag-hybris","tag-stefansgemeinde-im-urrc","tag-tumaini-university","tag-waspfarrerinnensomachen"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02093-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":485,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=485","url_meta":{"origin":218,"position":0},"title":"Anga ao mbingu \u2013 sky or heaven \u2013 wie ist das mit dem Himmel?","author":"Carmikahindo","date":"13. Dezember 2023","format":false,"excerpt":"Ich schrecke aus dem Schlaf. Es ist Montag halb sieben, die V\u00f6gel haben ihre Lieder l\u00e4ngst begonnen, das ist es nicht, was mich geweckt hat. Nein, es ist ein fernes Dr\u00f6hnen, wie eine br\u00fcllende Stimme. Ein grollender Grundton hat mich im Schlummer erreicht und aus dem Schlaf gezerrt. Nicht wirklich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Ambivalenzen&quot;","block_context":{"text":"Ambivalenzen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=64"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":190,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=190","url_meta":{"origin":218,"position":1},"title":"Kufanya miunganisho &#8211; Verbindungen kn\u00fcpfen","author":"Carmikahindo","date":"21. Oktober 2023","format":false,"excerpt":"da ich euch ja nicht mit Texten zuschmei\u00dfen will und am Anfang nat\u00fcrlich zugleich die Fremdheit am gr\u00f6\u00dften und das Staunen am leichtesten ist, kriegt ihr in den n\u00e4chsten Tagen immer ein paar Eindr\u00fccke... Heute (Mittwoch) hab ich den Antrittsbesuch beim Direktor des Zentrums hier gemacht. Dem Herrn Pfarrer Rev.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Ankommen&quot;","block_context":{"text":"Ankommen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=54"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02110-scaled.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02110-scaled.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02110-scaled.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02110-scaled.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/DSC02110-scaled.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":157,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=157","url_meta":{"origin":218,"position":2},"title":"TOKA PEPO &#8211; eine erste Gottesdiensterfahrung","author":"Carmikahindo","date":"17. Oktober 2023","format":false,"excerpt":"Mein erster Sonntag, das erste Tageslicht. ich bin fr\u00fch wach nach einer guten nacht in meinem G\u00e4stezimmer, dass sich als ganzes G\u00e4stehaus entpuppt. Vicky, die Verantwortliche f\u00fcr die G\u00e4steh\u00e4user hat mich Samstag freundlich empfangen und auch erz\u00e4hlt, dass Sonntag morgen der Gottesdienst direkt auf dem Gel\u00e4nde stattfindet. der erste um\u2026","rel":"","context":"In &quot;Fremdheit&quot;","block_context":{"text":"Fremdheit","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697526387610-scaled-e1697528876929.jpg?fit=1200%2C700&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697526387610-scaled-e1697528876929.jpg?fit=1200%2C700&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697526387610-scaled-e1697528876929.jpg?fit=1200%2C700&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697526387610-scaled-e1697528876929.jpg?fit=1200%2C700&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697526387610-scaled-e1697528876929.jpg?fit=1200%2C700&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":285,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=285","url_meta":{"origin":218,"position":3},"title":"Mtoto ya Mungu na Mtoto ya Kijiji &#8211; Gotteskind und Dorfkind","author":"Carmikahindo","date":"2. November 2023","format":false,"excerpt":"01.11.2023Ich bin ganz erf\u00fcllt von den Erlebnissen der letzten Tage. Mir scheint, der liebe Gott und das Leben schicken mir immer wieder Begegnungen, die mich st\u00e4rken und erf\u00fcllen, ohne dass ich danach suchen m\u00fcsste.Ich \u00fcbe, einfach nur hier zu sein. Und bei allen sprudelnden Ideen und Kochpl\u00e4nen in meinem Kopf\u2026","rel":"","context":"In &quot;Begegnungen&quot;","block_context":{"text":"Begegnungen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=53"},"img":{"alt_text":"Frau Pfarrerin auf Reisen","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_20231031_075804-scaled.jpg?fit=890%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_20231031_075804-scaled.jpg?fit=890%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_20231031_075804-scaled.jpg?fit=890%2C1200&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_20231031_075804-scaled.jpg?fit=890%2C1200&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":210,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=210","url_meta":{"origin":218,"position":4},"title":"BABU Vern \u00a0\u00a0NA BIBI Hilda \u2013 Gottleute mit Herz\u00f6ffnerpower","author":"Carmikahindo","date":"25. Oktober 2023","format":false,"excerpt":"Ich bin heute morgen etwas angefasst. Ein etwas emotionaler Schub von Ambivalenzen. Seit meiner Begegnung mit den beiden Amerikanern, Bibi Hilda und Babu Vern (Gro\u00dfmutter und Gro\u00dfvater) bin ich auf eine Weise bei mir selbst angekommen, als w\u00e4re meine Aufmerksamkeit von der Stratosph\u00e4re meines Selbst-Planeten, wo ich mit anderen in\u2026","rel":"","context":"In &quot;Ambivalenzen&quot;","block_context":{"text":"Ambivalenzen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=64"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971899-scaled.jpg?fit=1200%2C890&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971899-scaled.jpg?fit=1200%2C890&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971899-scaled.jpg?fit=1200%2C890&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971899-scaled.jpg?fit=1200%2C890&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1698207971899-scaled.jpg?fit=1200%2C890&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":139,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=139","url_meta":{"origin":218,"position":5},"title":"Freitag der 13, alte Muster und neue Erfahrungen","author":"Carmikahindo","date":"13. Oktober 2023","format":false,"excerpt":"jetzt bin ich tats\u00e4chlich unterwegs, nachdem die letzten Tage mit Packen und Umpacken, Z\u00e4hne kontrollieren und Abschiednehmen wie im Flug vergangen sind, war heute tats\u00e4chlich der erste Reisetag. ich bin stolz auf mich, weil ich das ganz gut hingekriegt habe. Normalerweise verzweifele ich am Kofferpacken. und nun, f\u00fcr 4 Monate,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Famili\u00e4res&quot;","block_context":{"text":"Famili\u00e4res","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=218"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":229,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/218\/revisions\/229"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}