{"id":285,"date":"2023-11-02T06:57:39","date_gmt":"2023-11-02T06:57:39","guid":{"rendered":"http:\/\/fremd-sehen.de\/?p=285"},"modified":"2023-11-02T06:57:39","modified_gmt":"2023-11-02T06:57:39","slug":"mtoto-ya-mungu-na-mtoto-ya-kijiji-gotteskind-und-dorfkind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=285","title":{"rendered":"Mtoto ya Mungu na Mtoto ya Kijiji &#8211; Gotteskind und Dorfkind"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">01.11.2023<br><br>Ich bin ganz erf\u00fcllt von den Erlebnissen der letzten Tage. Mir scheint, der liebe Gott und das Leben schicken mir immer wieder Begegnungen, die mich st\u00e4rken und erf\u00fcllen, ohne dass ich danach suchen m\u00fcsste.<br>Ich \u00fcbe, einfach nur hier zu sein. Und bei allen sprudelnden Ideen und Kochpl\u00e4nen in meinem Kopf nix wirklich zu wollen oder so zu planen, wie ich das gern h\u00e4tte. Stattdessen einfach (ha) Angebote zu machen und zu schauen, was sich dann daraus ergibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><br>Wie isset? Joot!<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Und es kann sich einfach so etwas neues ergeben, z. B. w\u00e4hrend ich mich auf den Weg zum Supermarkt mache\u2026 Montag ist das so gewesen. ich will noch ein paar Zutaten kaufen f\u00fcr weitere Kochversuche. Noch auf dem Gel\u00e4nde begr\u00fc\u00dft mich eine Frau. Und da ich vom Dorf komme, gr\u00fc\u00dfe ich freundlich zur\u00fcck. Das ist sehr tansanisch. Man gr\u00fc\u00dft einander st\u00e4ndig, freundlich, fragt, wie es geht und erwartet eine freundliche und h\u00f6fliche Antwort nach dem Motto, wie isset? Joot. Aber es ist auch ok, dann zu sagen, wie es wirklich geht und mir nichts dir nichts in ein tieferes Gespr\u00e4ch zu rutschen, wie letzte Woche, als ich Kummer hatte und mich etwas abgeschnitten von Olli f\u00fchlte.<br>AD Hoc Seelsorge<br>Da war ich nah an den Tr\u00e4nen. Und sa\u00df drau\u00dfen und habe mir eine ber\u00fchrende Patenkindsprachnachricht angeh\u00f6rt, die die Tr\u00e4nen freigelassen hat. Und dann kam Baba Simon, der Verantwortliche f\u00fcr die Behandlung der Klumpf\u00fc\u00dfe. Er wollte mich ganz freundlich begr\u00fc\u00dfen. Und weil ich mich mit meiner Traurigkeit gezeigt habe, hatten wir ein tiefes ber\u00fchrendes Gespr\u00e4ch, wo er mir zum Seelsorger wurde und mir auch von seinen Lebensherausforderungen erz\u00e4hlt hat, und wie er sie immer wieder ins Gebet nimmt, weil er weder f\u00fcr sein behindertes Kind noch f\u00fcr seinen verletzten Bruder gerade so viel tun und regeln kann, wie er gern w\u00fcrde. Es bleibt nur, sie immer wieder in Gottes Hand zu legen, sagt er. Und ich sp\u00fcre, wie mich das in meiner Traurigkeit tr\u00f6stet, weil es ja bedeutet, die Schwierigkeiten und den Schmerz zu leben und das Vertrauen hochzuhalten, dass es Wege geben wird, auch wenn ich sie nicht planen oder kontrollieren kann. Siyo rahisi \u2013 das ist wahrhaftig nicht leicht.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Auftragskl\u00e4rung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Aber zur\u00fcck zu Mama Margret, so hei\u00dft meine Montagswegbegleitung. Wir stehen also miteinander auf der Stra\u00dfe im Zentrum und sie fragt mich, wie es geht und was ich so mache. Ich sage, ich hab ja gl\u00fccklicherweise gerade gar nicht so viel Arbeit, die Uni ist weiter still, meine Kurse in Hamburg sind \u00fcberschaubar, das mit dem Kochen zeigt sich jeden Tag ein bi\u00dfchen. Ich bin frei und ich bin da. Und rede mit Leuten und so.<br>Da fragt sie mich \u2013 sie hat ja in der Kirche geh\u00f6rt, dass der Direktor mich als Seelsorgerin vorgestellt hat \u2013 ob ich denn mit Leuten auch Seelsorgegespr\u00e4che machen w\u00fcrde. Ihrem Mann l\u00e4ge schon l\u00e4nger was auf dem Herzen und er br\u00e4uchte mal ein Gespr\u00e4ch. Ich erkl\u00e4re grunds\u00e4tzlich meine Bereitschaft, sage ihr aber auch, dass das nat\u00fcrlich ihr Mann wollen muss. \u201esollen wir zu ihm gehen? Er ist Lehrer hier im Zentrum\u201c<br>Also gut, ich hab zwar meine Einkaufstaschen dabei, aber wir k\u00f6nnen ja einen kleinen Umweg machen und schauen, ob ihr Mann auch mit mir reden will. Wir landen im B\u00fcro der Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr Schneiderei. Dort sitzt R. dem ich schon begegnet bin. Er ist k\u00f6rperbehindert, ein ganz kleiner Mann und er hatte mir auch schonmal in einer anderen Situation angedeutet, dass es ihm gerade nicht gut geht.<br>Seine Frau schleppt mich also zu ihm und sagt, er k\u00f6nne ja mal mit mir reden. Wegen seinem schweren Herzen. Und er meint, ja das w\u00e4r vielleicht eine gute Idee.<br>Ich will ja immer noch einkaufen, also verabreden wir, dass ich, wenn ich mein Zeug besorgt und verstaut habe, nochmal wiederkomme und wir schauen, ob es dann passt, oder wir uns f\u00fcr sp\u00e4ter verabreden.<br>So machen wir es dann auch. Nach einer kurzen Versp\u00e4tung, weil ich meinen ersten Pizzateig ansetze, damit ich abends mit den Ladies was ausprobieren kann, treffen wir uns wieder und entscheiden uns, gemeinsam ins Caf\u00e9 zu gehen. Und da reden wir, er erz\u00e4hlt, ich h\u00f6re zu, ich frage nach, ich stelle ihm Hypothesen zur Verf\u00fcgung. Und ich finde auch im Kiswahili Worte. Worte die ihn sichtlich erreichen und ihm gut tun. Die ein paar Tr\u00e4nen aufsteigen lassen. Und es sind einfache Worte. Es f\u00e4llt mir hier auch leichter, Gott ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Und vom Vertrauen in Gott und das Leben zu sprechen, weil es hier eine Sprache ist, die jeder spricht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><br>Religi\u00f6s und planungsresistent<br><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Und weil ich bisher noch keinen Menschen getroffen habe, der nicht in irgend einer Form an Gott glaubt. Irgendwie sind die Menschen hier auf eine andere Weise als wir Europ\u00e4er mit unserer Liebe zur Wissenschaft und unserem Glauben an das rationale Denken zutiefst angebunden (religio- bedeutet ja im Wortsinn \u201esich verbinden oder anbinden\u201c) und somit religi\u00f6s. Nicht jeder lebt das zutiefst, bestimmt gibt es Menschen, die sich von religi\u00f6sen Veranstaltungen auch fernhalten, aber auch die w\u00fcrden in der Regel wohl nicht bestreiten, dass es Gott gibt. Egal wie sie ihn nennen oder verehren.<br>Meine Hypothese dazu ist, dass die Verbundenheit der Menschen untereinander und ihre Angewiesenheit aufeinander ihnen immer wieder klar macht, dass Leben ohne Verbindung nicht geht. Dass das Leben so gro\u00df und herausfordernd ist und es so viel gibt, wor\u00fcber ich \u00fcberhaupt keine Kontrolle habe, sei es Krankheit, sei es die Stromversorgung, sei es ein schon gefasster Plan, dass es etwas braucht, um mit dem vielen Unvorhergesehenen des Lebens umzugehen. Und das ist Vertrauen. In Gott, ins Leben, in andere Menschen. Und darum leben sie so radikal im Moment (und sind so planungsallergisch, was meine deutsche Seite manchmal echt nervt, die es gern klar h\u00e4tte) und r\u00e4umen dem unvorhergesehenen, was jetzt passiert, Vorrang ein vor den Ideen dar\u00fcber, wie es sein sollte. Jetzt kommt jemand vorbei und braucht Aufmerksamkeit. Und die wird ihm geschenkt, auch wenn ein anderer dann warten muss. Basta. Jetzt.<br>Und vielleicht ist mein Wort \u201eplanungsallergisch\u201c schon eine ganz sch\u00f6ne Abwertung dieser Haltung, die viel mehr \u00fcber meine Unf\u00e4higkeit aussagt, es im Hier und jetzt wirklich ohne vorausgaloppierende Gedanken und W\u00fcnsche auszuhalten, als \u00fcber diese riesige Ressource meiner afrikanischen Gespr\u00e4chspartner*innen. Denn ich vermute, ohne diese Bereitschaft, sich in jedem Moment hier und jetzt dem Leben zu stellen, w\u00fcrden die Menschen verr\u00fcckt vor Unsicherheit. Vielleicht sind sie ja vielmehr resistent und resilient vor den Verf\u00fchrungen von Planungen. Denn die schaffen ja diesen Unterschied zwischen dem, was gerade ist und dem, was sein sollte, an dem wir so oft leiden oder scheitern.  Und ich geh sogar noch einen Schritt weiter, vielleicht ist unsere europ\u00e4ische gro\u00dfe Individualit\u00e4t und Freiheit oft mit dem Preis verbunden, sich in dieser Un-Abh\u00e4ngigkeit von anderen auch aus der Verbundenheit zu verabschieden. Und vielleicht ist der Preis davon wiederum die wachsende Einsamkeit von Menschen bei uns, die sich abgeschnitten f\u00fchlen von sich selbst und vom Leben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><br>Kleine Weissnasen -Selbsterkenntnis<br><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dann wird mir die Jesusgeschichte vom barmherzigen Samariter, bzw. denen, die aufgrund ihrer Stellung und ihren Pl\u00e4nen sich nicht anr\u00fchren lassen vom Schmerz des unter die R\u00e4uber gefallenen zum Spiegel daf\u00fcr, wie ich das Mitgef\u00fchl und das \u201eN\u00e4chster sein\u201c hintanstelle, weil ich ja \u00fcber etwas gr\u00f6\u00dferes und erstrebenswerteres nachdenke. Wie der Priester und der Levit. ich hab Pl\u00e4ne, ich hab einen Status oder eine Ruf zu verlieren&#8230;  Und klar ist, dass ich so ticke und wir als ganze Kultur, hat  zu gro\u00dfen Errungenschaften gef\u00fchrt. Wir sind gut im Denken und Planen und gerade in Deutschland im T\u00fcfteln und ganz genau hinschauen. eine St\u00e4rke der Ingenieure und der Denker und Dichter und der vielen Menschen, die etwas neues erschaffen oder etwas gegebenes verbessern. Eine Seite  in mir glaubt ja immer noch, dass wir diese F\u00e4higkeit evolutionsbiologisch haupts\u00e4chlich entwickeln mussten, um bei wechselnden Jahreszeiten und weniger M\u00f6glichkeiten, Nahrung zu finden im Winter was erfinden mussten, um in den kalten Monaten zu \u00fcberleben. Wer nicht plant, erfriert und verhungert. Alles kontextabh\u00e4ngig. Und nat\u00fcrlich nicht generalisierbar, weil es hier ebenfalls total f\u00e4hige T\u00fcftler gibt und bei uns genauso viele Benutzer von Dingen, die gar keinen Plan haben, wie etwas funktioniert. Es sind vielleicht eher kulturelle Einladungen, welche F\u00e4higkeiten besonders gef\u00f6rdert und gesch\u00e4tzt werden. Und dann werden die unterschiedlich gelebt. <br>Hier in diesem Kontext immerw\u00e4hrender W\u00e4rme und 3 bis 4 Ernten im Jahr, braucht es viel weniger kleinschrittige Planung.  Es ist ok, wenn ich dann doch erst morgen s\u00e4e, weil heute jemand vorbei kommt, der was von mir will. Die Regenzeit sollte ich nutzen. Aber auch die wird unberechenbarer durch den Klimawandel.  Und wenn das Auto nach Malambo erst Samstag f\u00e4hrt, und nicht schon Freitag, wie zun\u00e4chst gedacht, weil irgendwas dazwischenkommt, ist das auch kein Problem. Sondern eine Tatsache. Mit der man dann umgeht, wenn sie eintrifft. Das bringt nat\u00fcrlich auch jede Menge neue Herausforderungen mit sich. Vor allem, wenn im modernen Leben andere Anforderungen entstehen, bei der unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse oder auch Vorstellungen irgendwie koordiniert werden wollen. Vor allem, weil ja heutzutage hier z.b. \u00fcber die Telefone (jeder hat eins oer will eins haben, am liebsten ein Smartphone f\u00fcr den Anschluss an die ganze Welt)  nun auch andere Kommunikationsm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung stehen, und man \u00fcberhaupt ein bisschen planen kann, ohne bei jemandem vorbei zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Wie spannend w\u00e4re es, wenn wir westlichen Weissnasen von dieser Haltung zum Leben lernen wollen w\u00fcrden und sie nicht nur aus einer Defizitperspektive leise bel\u00e4chelten? Und in welcher Sprache m\u00fcsste man bei uns davon sprechen, um bei Menschen sprachf\u00e4hig zu sein, <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">die die Verbindung zu Gott (und manchmal auch zu ihrer eigenen Lebendigkeit) l\u00e4ngst verloren haben. Und denen nur die Sehnsucht danach bleibt. Ich denke an viele unserer regelm\u00e4\u00dfigen Anrufenden in der TS, die so viel Hunger nach Leben haben und doch sich so selten wirklich vom Leben n\u00e4hren lassen k\u00f6nnen. Weil so viele Gedanken und Urteile \u00fcber sich selbst und das Leben und die anderen den Weg dahin versperren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><br>Und dann das Ganze noch systemisch konstruktivistisch betrachtet\u2026.<br><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Und wenn ich das aus einer systemisch-konstruktivistischen Perspektive ohne Bewertungsabsicht anschaue, dann ist es vielleicht so., dass die Rede von Gott als demjenigen, der das Leben schenkt und dem ich verbunden bleiben muss\/will, um nicht aus der Lebendigkeit zu fallen und die Verbindung zu Jesus, als demjenigen, der genau diese Verbindung zu Gott in aller Liebe und Lebendigkeit gelebt hat, eine Kodierung ist, die den Fokus immer wieder auf diesen Wert der Verbindung und Verbundenheit lenkt. Darum gehen die Leute in die Kirche und lassen sich durch diese Veranstaltung immer wieder erinnern und ausrichten, weil sie ja auch nicht die besseren Menschen sind, sondern genau wie wir Westler manchmal lieber h\u00e4tten, dass das Leben nach ihrem eigenen Plan verl\u00e4uft. Und auch Dinge tun (m\u00f6chten) die andere verletzen und dadurch zu Schuld oder Scham f\u00fchren und aus der Verbundenheit heraus. Also gehen sie in den Gottesdienst, um sich erinnern zu lassen, um sich immer wieder neu anzubinden an die Kraft, der sie sich und ihre Lebendigkeit verdanken. Total klug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br>Und weil die Menschen diesen Code kennen und benutzen, habe ich als Seelsorgerin hier eine Sprache zur Verf\u00fcgung, um mit den Geschichten aus der Bibel und den Erz\u00e4hlungen dar\u00fcber, wie Leben gef\u00e4hrdet und erf\u00fcllt wird, die Menschen in ihren Herzen zu erreichen. Zumindest ist mir das im Gespr\u00e4ch mit R. gelungen. Ihm auf meine Weise zuzusprechen, dass er schon so viel \u00fcberlebt und \u00fcberstanden hat. Und dass es gemein w\u00e4re, wenn er sich jetzt abwerten w\u00fcrde, weil er nicht wei\u00df, wie er mit seinen Schwierigkeiten jetzt umgehen soll. Sondern dass er in all dem ein geliebtes Gotteskind bleibt. Und dass nach meiner Vorstellung Gott nicht Leiden verteilt, weil er mal schauen will, wie wir kleinen Laborratten damit umgehen, sondern weil er durch seine Erfahrungen in Jesus mit allem was Menschen ausmacht, genau wei\u00df, wie schwierig das Leben ist. Und mitleidet. und liebt. Und sich hingibt. Und sich die K\u00e4mpfe aussucht, die es lohnt, weil sie etwas zum Guten ver\u00e4ndern\u2026 und ich webe religi\u00f6se Sprache in meinen TS Sprech ein, weil ich sicher bin, dass sie verstanden wird. Und es scheint, das ist so. zumindest dankt mir mein Gespr\u00e4chspartner nach unserer Stunde und einem Segen mit Handauflegung, weil er sich selbst zumindest in diesem Augenblick wieder als geliebtes Gotteskind sehen und f\u00fchlen kann. Und weil ich als sein Spiegel ihn dabei begleitet habe, diesen Fokus wieder zu gewinnen. Das \u00e4ndert nichts an den Schwierigkeiten und Herausforderungen im Au\u00dfen. Aber alles an der inneren Bewertung derselben. Und gibt vielleicht Ressourcen und Mut frei, um auch daf\u00fcr immer wieder kleine Schritte auf L\u00f6sungen zu entwickeln. Was f\u00fcr ein toller Beruf und eine wunderbare Begegnung. Ich bin hier gerade immer wieder zutiefst von Dankbarkeit erf\u00fcllt. Und f\u00fchle mich vom Leben und von Gott ins Vertrauen gef\u00fchrt. Welch ein Segen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.11.2023 Ich bin ganz erf\u00fcllt von den Erlebnissen der letzten Tage. 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