{"id":940,"date":"2026-04-22T06:24:32","date_gmt":"2026-04-22T06:24:32","guid":{"rendered":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=940"},"modified":"2026-04-22T06:24:33","modified_gmt":"2026-04-22T06:24:33","slug":"kwa-nini-napenda-jazz-na-kwa-nini-labda-watu-wengi-hawawezi-kuielewa-warum-ich-jazz-liebe-und-vermutlich-viele-leute-nichts-damit-anfangen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=940","title":{"rendered":"kwa nini napenda jazz &#8211; na kwa nini labda watu wengi hawawezi kuielewa: warum ich jazz liebe und vermutlich viele Leute nichts damit anfangen k\u00f6nnen&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Am letzten Wochenende bin ich mit meinem Liebsten ausgegangen.&nbsp; Zu Weihnachten hatte ich ihm Karten f\u00fcrs Bonner Jazzfest geschenkt, f\u00fcr ein Konzert in der Bonner Beethovenhalle. Ich kannte den Namen des K\u00fcnstlers, wusste, den mag er&nbsp; manchmal h\u00f6ren und gehe als pflichtschuldiges Ehegespons und nat\u00fcrlich Rollifahrerassistenz gerne mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Er war sich nicht sicher, ob ich an dem Abend Freude haben w\u00fcrde.&nbsp;&nbsp; &#8222;Mhhh, das ist schon ein K\u00fcnstler der nicht so gef\u00e4llig ist, ich hoffe, du kannst dich darauf einlassen&#8220; unkte er mehrfach auf dem Weg. Ich gab zur\u00fcck:&nbsp; &#8222;Wenn es wirklich schrecklich ist, kann ich es ja machen wie du damals beim Hermann van Veen Konzert und einfach rausgehen, um in irgendeiner Hotelbar in der N\u00e4he ein \u00fcberteuertes Bier zu trinken.&#8220; Fand ich damals unm\u00f6glich, gleichzeitig: was f\u00fcr ein gutes Beispiel f\u00fcr Selbstf\u00fcrsorge, wenn etwas gerade nicht stimmig ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Sowas h\u00e4tte ich fr\u00fcher nie gemacht, aber ich \u00fcbe mich ja darin, mich mit meinen Bed\u00fcrfnissen ernst zu nehmen und autonom zu handeln. Eine Einladung zu selbstverantwortlicher Freiheit. Doch ich war zuversichtlich, denn gleichzeitig war ich einfach auch neugierig, was denn auf mich zukommen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl wir einigerma\u00dfen zeitig&nbsp; losgefahren sind, hat es dann doch mal wieder l\u00e4nger gedauert, weil die Adenauerallee auch um 18:30 Uhr noch so voll war, dass nur Stop und go m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dann, welch ein Segen, ein Parkplatz fast direkt vor der Halle. Und immer noch str\u00f6mende Massen. Wir waren also nicht die letzten. <\/p>\n\n\n\n<p>Und so sa\u00dfen wir p\u00fcnktlich um 18:59 Uhr an unseren Pl\u00e4tzen um den Er\u00f6ffnungsworten der Jazztage zu lauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem der Veranstalter, und danach unter unwilligem Raunen der \u00fcber 16 00 Zuschauer in der frisch renovierten Halle der Oberb\u00fcrgermeister und eine echte Landesministerin ein paar gr\u00fc\u00dfende Worte losgeworden waren, kamen dann die Protagonisten des Abends auf die B\u00fchne:&nbsp; vier alte Herren, von denen drei schon n\u00e4her an der 80 als an der 70 sind und auch der vierte die 60 schon erreicht hat. Ein Norweger, ein Deutscher ein Brasilianer und ein Inder. Saxophon, piano, Bass und Percussion \ud83c\udfb7\ud83c\udfb9\ud83c\udfb8\ud83e\udd41\ud83e\ude98\ud83e\ude87<\/p>\n\n\n\n<p>Angesagt war, ohne Pause werden jetzt zwei Stunden Konzert folgen. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Stimme in mir sagte noch skeptisch: &#8222;da w\u00e4ren wir besser noch mal aufs Klo gegangen und au\u00dferdem habe ich jetzt schon ein H\u00fcngerchen&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dann zog mich das Geschehen auf der ganz sch\u00f6n weit entfernten B\u00fchne in seinen Bann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn sang das melancholische Saxophon, w\u00e4hrend eine tiefe Trommel mir meinen Herzrhythmus vorgab.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie mein Mann neben mir und ganz viele Menschen um mich herum wurde ich einfach nur zur H\u00f6renden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei das stimmt nicht, ich hatte gleich von Anfang an ein enormes Bed\u00fcrfnis, mich zu diesem Kl\u00e4ngen und Frequenzen zu bewegen. Und so tanzten meine H\u00e4nde, meine Wirbels\u00e4ule, meine Zehen und meine Gesichtsmuskeln, so gut das auf so einem Konzertstuhl geht, ohne die Menschen drumrum in den Wahnsinn zu treiben. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich konnte nicht anders und ich habe mir erlaubt, mich dieser Musik hinzugeben. Ein weiteres Instrument zu werden, das die Kl\u00e4nge aufnimmt und verwandelt, das pure Resonanz wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war nicht dauernd fulminant oder \u00fcberw\u00e4ltigend, es war irgendwie alles vorhanden: zarte, ganz leise T\u00f6ne,&nbsp; Monologe und Dialoge, Harmonien und Dissonanzen. Und nie war klar, was als n\u00e4chstes kommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die St\u00fccke, wenn es denn klar definierte St\u00fccke waren, gingen fast ineinander \u00fcber und wenn dann zwischendurch mal jemand applaudieren musste, fand ich das haupts\u00e4chlich st\u00f6rend. Keiner hat gesprochen, Gesang war allenfalls in rhythmischen Lauten vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Doch w\u00e4hrend ich zuh\u00f6rte, meist mit geschlossenen Augen, \u00f6ffneten sich Welten in mir: es gab Momente, da wurde mein Gesicht eng und die Tr\u00e4nen liefen, Augenblicke wo ich im purer Freude auf die B\u00fchne gucken musste, um auch visuell an der Freude teil zu haben, mit der der Percussionist spielerisch und forschend unterschiedlichste T\u00f6ne und Instrumente zu einem Klangteppich aus Rhythmus verwebte. Und mir schien es als w\u00e4re er von jedem neuen Ton genauso \u00fcberrascht wie ich, w\u00e4hrend er ihn erzeugte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab viele Augenblicke k\u00f6stlicher Pr\u00e4senz, manchmal einen Tanz mit den H\u00e4nden und Beinen meines Lieblingsmenschen neben mir und gleichzeitig einen Strom von ganz inspirierenden Gedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>In manchen St\u00fccken geriet ich wie in einer Trance Dissoziation fast ins Tr\u00e4umen, in anderen war ich ganz Bewegung, dann wieder ganz Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das war ein Klangbad&#8220; war Ollis perfekte Beschreibung, nachdem wir zwei Stunden sp\u00e4ter wieder auftauchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein Eintauchenn in immer wieder neue unvorhersehbare Augenblicke.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war Immersion in eine wunderbare Lebendigkeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Ganz pr\u00e4sent, eingewoben in die sich st\u00e4ndig verwandelten Momente von Harmonie und Flow. Dann&nbsp; Dissonanz und \u00dcberraschung. Selbst,&nbsp; wenn ich Gedanken hatte,&nbsp; waren sie inspirierende Assoziationen zu dem, was jetzt gerade passiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Und ein Gedanke hat mich wirklich getroffen und fast \u00fcberw\u00e4ltigt: wie sehr ist dieses Konzert eine Metapher f\u00fcr Leben. Wie sehr ist live Jazz, vielleicht ja Jazz generell ein Bild f\u00fcrs Leben.&nbsp; Und l\u00f6st auch genau darum so unterschiedliches in Menschen aus&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ich vermute, Jazzmusik hat Regeln. Und um miteinander improvisieren zu k\u00f6nnen, muss man vermutlich diese Regeln oder Prinzipien kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Jazzmusik entsteht nicht dadurch, dass man sich an Regeln h\u00e4lt oder einem Schema F folgt. So etwas k\u00f6nnte vermutlich die KI entwerfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Jazz Musik entsteht, wenn jemand innerhalb des Rahmens der Musik beginnt, sein eigenes Tun zu beobachten und spielerisch zu erweitern. Wenn jemand wirklich in Resonanz geht zu dem, was er erschafft, durch ein Instrument oder seine Stimme. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn er oder sie anstelle eines festen&nbsp; Schemas wie Strophe Refrain Bridge Strophe blabla durchzuhalten, bei jedem Ton lauscht, um zu herauszufinden,&nbsp; wohin dieser Ton&nbsp; ihn oder sie f\u00fchren wird. Wenn es nicht ausschlie\u00dflich&nbsp; um Harmonie oder Gef\u00e4lligkeit geht, sondern um die Neugierde, welche Resonanz auf meinen&nbsp; Ton in mir oder meinem Gegen\u00fcber nun als n\u00e4chstes auftaucht. Und wieder von diesem Ton aus den n\u00e4chsten zu erfinden, w\u00e4hrend gleichzeitig um uns herum etwas einmaliges und unbekanntes erschaffen wird aus der Sequenz dieser T\u00f6ne. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Musiker auf der B\u00fchne haben jeder f\u00fcr sich mit ihrer Musik stehen k\u00f6nnen, gleichzeitig wurde das Erlebnis durch jedes Zusammenspiel immer noch gro\u00dfartiger. <\/p>\n\n\n\n<p>Darin sp\u00fcre ich unendliche Freiheit. Und eine tiefe Bereitschaft, sich aufeinander einzustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und w\u00e4hrend ich dem gelauscht habe, wurde mir klar, das was die Menschen da auf der B\u00fchne gerade tun, tun sie nicht f\u00fcr Applaus oder Best\u00e4tigung von au\u00dfen, obwohl sie das sicherlich genie\u00dfen k\u00f6nnen. Mir scheint,&nbsp; sie tun es, weil es ihnen und ihrer Art in der Welt zu sein entspricht. Und weil sie genau, wie sie sind, andere gefunden haben, mit denen ihr So Sein schwingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie brauchen mich als Zuh\u00f6rerin nicht, um Freude an dem zu erleben, was sie da tun. Und in den Soli dachte ich, sie brauchen auch einander nicht, sie begegnen sich frei und aus purer Freude, weil es gemeinsam einfach noch viel geiler klingt.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine wundersch\u00f6ne Gleichzeitigkeit von Freiheit und Verbundenheit. Von Autonomie und N\u00e4he. Das ist ein ewiges Spiel, in dem auch alle Gef\u00fchle ihren Ausdruck finden k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist tiefes und unwiederholbar kostbares Leben. Ja, es geschieht in einem bestimmten Rahmen, aber es ist nicht kontrolliert oder kontrollierbar. Es dient nicht als Erstes und Wichtigstes&nbsp; einem Zweck, es dient dem Selbstausdruck der lebenden Menschen. Und die verschieben vermutlich auch den Rahmen immer wieder, indem sie jetzt neu doch mal was ganz anderes ausprobieren. Improvisieren, von der Partitur abweichen und gucken, was dann passiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Und damit aus dem Rahmen der Erwartungen heraustreten ins ewige Jetzt neugierigen Staunens. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Zuh\u00f6rerin konnte ich mich da hinein begeben, weil auch ich wenig Vorstellungen und Erwartungen hatte, was da wohl passieren w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sa\u00df nicht da mit einer Idee, was da gleich passiert. Und ich bin zutiefst dankbar daf\u00fcr,&nbsp; dass ich mich einlassen konnte. Dass weder meine Blase noch mein H\u00fcngerchen mich so sehr beherrschten, dass ich mich innerlich st\u00e4ndig abgegrenzt h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<p>Und dass selbst die inspirierenden Gedanken im Kopf nicht so m\u00e4chtig waren, dass sie mich komplett aus dem H\u00f6ren herausgerissen haben, sondern ich immer wieder entscheiden konnte, mich meinen Ohren und Sinnen zuzuwenden, wenn meine Gedanken weg galoppiert sind.&nbsp; Oder genie\u00dfen konnte, wenn ich in eine traumhafte Trance driftete. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem einlassen und h\u00f6ren wurde mir deutlich, wie sehr ich Jazz liebe, wie sehe ich dieses Leben liebe, auf das ich mich auch immer wieder einlassen darf, damit ich es nicht verpasse in einem&nbsp; Wust von Erwartungen, Vorstellungen oder Kopfgeburten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sehr Jazz mich einl\u00e4dt, meine eigene innere Musik wahrzunehmen, meiner ureigen Melodie zu folgen und mich nicht auf das zu versteifen, was ein anderer tun m\u00fcsste,&nbsp; damit es mir gut geht. Denn wenn wir &#8211; in uns selbst pr\u00e4sent&nbsp; &#8211; uns dem Leben aussetzen, entsteht zwischen uns etwas freies und wundersch\u00f6nes, egal ob es gerade harmonisch oder dissonant ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Und das kann sich in jedem Augenblick ver\u00e4ndern. Nichts davon muss&nbsp; bedrohlich sein. Ich kann auf jedes Klangerlebnis, das mir begegnet,&nbsp; meinen n\u00e4chsten eigenen Ton zur\u00fcckschwingen lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, genau das ist es, was f\u00fcr viele Menschen Jazz herausfordernd macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gehirn liebt Wiederholungen und Vorhersehbarkeit. Es ist eine Projektionsmaschine, das m\u00f6gliche Zuk\u00fcnfte aus Erfahrungen der Vergangenheit st\u00e4ndig in uns reproduziert. Und damit leider auch st\u00e4ndig eine innere Erwartung aufbaut, wie das, was als n\u00e4chstes kommt, bitte zu sein hat.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Genau diese Erwartung kann aber ganz&nbsp; unmerklich dazu f\u00fchren, dass ich mit dem, was mir begegnet, Probleme erschaffe. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn, wie ich zb.&nbsp;&nbsp; von Guru Gunther (Schmidt) gelernt habe, ist ein Problem letztlich ein&nbsp; Unterschied zwischen einem Istzustand und einem imaginierten Sollzustand oder Ideal, der negativ bewertet wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Probleme <strong>gibt<\/strong> es nicht, sondern wir erschaffen sie durch unsere oft unausgesprochenen und unbewusst vorhandenen Projektionen vergangener Erfahrungen auf etwas, was wir ja noch gar nicht kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau solche Vorhersehbarkeit unterl\u00e4uft Jazzmusik, vor allem, wenn ich sie noch nicht kenne.&nbsp; Das ist anstrengend, weil es mich herausfordert, mich jeden Moment neu einzulassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Und zu merken, was es ausl\u00f6st, wenn meine Erwartung, dass eine melodische Sequenz harmonisch weitergeht, von der autonomen Entscheidung des Musizierenden pl\u00f6tzlich entt\u00e4uscht wird, weil ihm gerade nach einem schr\u00e4gen Ton ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht macht mich das traurig, oder w\u00fctend. Oder ich verliere die Verbindung und f\u00fchle mich einsam. <\/p>\n\n\n\n<p>All diese Gef\u00fchle sind ja intensiv. Und wenn ich im Leben gelernt habe, bestimmte Gef\u00fchle eher zu verdr\u00e4ngen, kommen sie mir&nbsp; unangenehm zu nah, wenn die Musik sie sp\u00fcrbar macht. Darum ist Jazz in seiner Uvvorhersehbarkeit anstrengend. Und das Leben eben manchmal auch. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist deshalb Schlager popul\u00e4rer als JazzMusik. Da gibt es Vorhersehbarkeit, Harmonien, erwartbare Wiederholungen zwischen Strophe und Refrain, den ich bestenfalls sogar mitsingen kann. Da entfliehe ich der Zerbrechlichkeit und Unsicherheit des Lebens in einer Geschichte von Liebe, Jubel Trubel und Heiterkeit. Das schafft auch Gemeinschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel mit Happy End und ordentlich Kitsch dabei.&nbsp; Aber irgendwie auch weniger Freiheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Schlager ist dann vielleicht mehr eine Erinnerung an meine Sehnsucht nach Sicherheit und Harmonie, ohne die Herausforderung, selbst etwas daf\u00fcr tun zu k\u00f6nnen oder zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Jazz erinnert mich daran, dass es sich jederzeit alles \u00e4ndern kann und nur der Musiker selbst entscheidet, ob gerade Harmonie oder Dissonanz, Zusammenspiel oder Autonomie stimmig ist. <\/p>\n\n\n\n<p> Als Zuh\u00f6rerin&nbsp; der Musik eines anderen kann ich immer nur Zeugin&nbsp; seines Erlebens sein, ohne zu verstehen oder gar vorhersagen zu k\u00f6nnen, was ihn oder sie bewegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das wiederum kann mich zu&nbsp; neugieriger Ann\u00e4herung oder irritierten Resonanzen bringen,&nbsp; die&nbsp; als erstes und wichtigstes ganz viel mit mir zu tun haben. Die ich aber gerne auf den anderen projiziere. <\/p>\n\n\n\n<p> So werde ich in diese l\u00e4stige Eigenverantwortung entlassen, wenn es darum geht, wie ich reagiere. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Und das braucht immer wieder Bewusstheit und kostet Kraft. <\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig schenkt diese Art des Seins unendlich viel Lebendigkeit in allen m\u00f6glichen Facetten.&nbsp; Kann ich die dann dankbar umarmen? Oder gibt es Aspekte,&nbsp; die ich nicht haben will? Und wie gehe ich dann mit mir und dem anderen um?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne beides.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und darum liebe ich Jazz, der mich an meine Freiheit erinnert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und h\u00f6re manchmal mit Begeisterung ganz vertraute Schlagermusik, weil sie mich f\u00fcr einen Augenblick in die Illusion von Vorhersehbarkeit und Harmonie entf\u00fchrt, in der ich ganz spielerisch die Verantwortung abgeben und wieder an M\u00e4rchen glauben darf. <\/p>\n\n\n\n<p>Mir beides zu erlauben, ist Teil meiner Lebensfreude. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am letzten Wochenende bin ich mit meinem Liebsten ausgegangen.&nbsp; Zu Weihnachten hatte ich ihm Karten f\u00fcrs Bonner Jazzfest geschenkt, f\u00fcr&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":945,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[53,194,195,193,192,196,65,104,1,24,14,75],"tags":[125,115,25,17,188,76,69,97,186,94,27,158,182,165,114,174],"class_list":["post-940","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-begegnungen","category-erwartungen","category-jazzmusik","category-lebendigkeit","category-musik","category-praesenz","category-sicherheit","category-systemisches","category-ueber-mich000","category-unterschiede","category-verbundenheit","category-vielschichtigkeit","tag-achterbahn-der-gefuehle","tag-alte-und-neue-muster","tag-aufbrueche","tag-dankbarkeit","tag-emotionale-sicherheit","tag-fuelleerleben","tag-gefuehleleben","tag-hierundjetzt","tag-hunger-und-saettigung","tag-lebendigkeit","tag-lebensmuster","tag-plaene-und-leben","tag-regulation-und-coregulation","tag-selbsterfahrung","tag-selbstfuersorge","tag-selbstverantwortlich-handeln"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_20260417_211636-scaled.jpg?fit=1920%2C2560&ssl=1","jetpack-related-posts":[{"id":774,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=774","url_meta":{"origin":940,"position":0},"title":"Kushukuru kwa Maisha &#8211; dankbar sein f\u00fcrs Leben","author":"Carmikahindo","date":"1. Dezember 2024","format":false,"excerpt":"So langsam neigt sich meine Reise dem Ende zu... Zumindest was die Zeit in der Klinik angeht. N\u00e4chsten Donnerstag reise ich erstmal wieder nach Hause. Hier beginnt der Abschiedsprozess mit vielen letzten Malen. Am Donnerstag war Thanksgiving, im amerikanischen Kontext der gro\u00dfe Feiertag des Danke sagens. Danke f\u00fcr alle Segnungen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Abschied&quot;","block_context":{"text":"Abschied","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=159"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241201_112808-scaled.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241201_112808-scaled.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241201_112808-scaled.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241201_112808-scaled.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241201_112808-scaled.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":850,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=850","url_meta":{"origin":940,"position":1},"title":"Kila kitu kinabadilika mbio &#8211; alles Ding ver\u00e4ndert sich schnell","author":"Carmikahindo","date":"2. Dezember 2024","format":false,"excerpt":"Meine Seele ist echt krass. Gestern schwamm ich noch in Dankbarkeit und Zuversicht, heute habe ich vor allem Sorge und k\u00f6nnte jeden Moment wieder in Tr\u00e4nen ausbrechen. (Und bin es auch mehrfach schon) Sicherheit und Unsicherheit liegen so dicht beieinander. Und manchmal wei\u00df ich noch nicht mal, was es ins\u2026","rel":"","context":"In &quot;Abschied&quot;","block_context":{"text":"Abschied","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=159"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241123_153627-scaled.jpg?fit=900%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241123_153627-scaled.jpg?fit=900%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241123_153627-scaled.jpg?fit=900%2C1200&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_20241123_153627-scaled.jpg?fit=900%2C1200&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":671,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=671","url_meta":{"origin":940,"position":2},"title":"kurudi mwanzo &#8211; Zur\u00fcck an den Anfang","author":"Carmikahindo","date":"1. November 2024","format":false,"excerpt":"Ich tue mich etwas schwer damit, den Prozess den ich hier durchlebe, wirklich zu beschreiben. Es ist eine heftige Reise, ich begegne meiner Vergangenheit und den Sehns\u00fcchten und Gef\u00fchlen aus fr\u00fcheren Lebensphasen, ich begegne meinen jetzigen Mustern im Kontakt mit den Menschen in meiner Therapiegruppe, ich begegne meinem Essverhalten und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Essst\u00f6rung&quot;","block_context":{"text":"Essst\u00f6rung","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=161"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/img_20241003_2115424644413100118588366.jpg?fit=1200%2C1030&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/img_20241003_2115424644413100118588366.jpg?fit=1200%2C1030&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/img_20241003_2115424644413100118588366.jpg?fit=1200%2C1030&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/img_20241003_2115424644413100118588366.jpg?fit=1200%2C1030&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/img_20241003_2115424644413100118588366.jpg?fit=1200%2C1030&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":756,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=756","url_meta":{"origin":940,"position":3},"title":"Kutembelea nyumbani &#8211; zu Besuch Zuhause","author":"Carmikahindo","date":"24. November 2024","format":false,"excerpt":"Letztes Wochenende habe ich mein Realit\u00e4tstraining absolviert. Das bedeutet ich war f\u00fcr ein paar Tage zu Hause, um festzustellen,\u00a0 ob ich in meinem gewohnten Umfeld mit den Herausforderungen und Aufgaben klarkommen werde, ohne in Symptom Verhalten zur\u00fcckzufallen. Das ausgesuchte Wochenende war von langer Hand sehr voll geplant: zum Geburtstag hatte\u2026","rel":"","context":"In &quot;Ambivalenzen&quot;","block_context":{"text":"Ambivalenzen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=64"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG-20241115-WA0037.jpeg?fit=675%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG-20241115-WA0037.jpeg?fit=675%2C1200&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG-20241115-WA0037.jpeg?fit=675%2C1200&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x"},"classes":[]},{"id":139,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=139","url_meta":{"origin":940,"position":4},"title":"Freitag der 13, alte Muster und neue Erfahrungen","author":"Carmikahindo","date":"13. Oktober 2023","format":false,"excerpt":"jetzt bin ich tats\u00e4chlich unterwegs, nachdem die letzten Tage mit Packen und Umpacken, Z\u00e4hne kontrollieren und Abschiednehmen wie im Flug vergangen sind, war heute tats\u00e4chlich der erste Reisetag. ich bin stolz auf mich, weil ich das ganz gut hingekriegt habe. Normalerweise verzweifele ich am Kofferpacken. und nun, f\u00fcr 4 Monate,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Famili\u00e4res&quot;","block_context":{"text":"Famili\u00e4res","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1697226209058-scaled-e1697226350654.jpg?fit=1200%2C472&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":485,"url":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?p=485","url_meta":{"origin":940,"position":5},"title":"Anga ao mbingu \u2013 sky or heaven \u2013 wie ist das mit dem Himmel?","author":"Carmikahindo","date":"13. Dezember 2023","format":false,"excerpt":"Ich schrecke aus dem Schlaf. Es ist Montag halb sieben, die V\u00f6gel haben ihre Lieder l\u00e4ngst begonnen, das ist es nicht, was mich geweckt hat. Nein, es ist ein fernes Dr\u00f6hnen, wie eine br\u00fcllende Stimme. Ein grollender Grundton hat mich im Schlummer erreicht und aus dem Schlaf gezerrt. Nicht wirklich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Ambivalenzen&quot;","block_context":{"text":"Ambivalenzen","link":"https:\/\/fremd-sehen.de\/?cat=64"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/fremd-sehen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC04927-scaled.jpg?fit=1200%2C433&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=940"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":946,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940\/revisions\/946"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fremd-sehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}